Tipps zu deutschen Flughäfen
Es gibt rund 40 deutsche Flughäfen, von denen aus Reisende starten können. Allerdings bietet weniger als die Hälfte internationale Verbindungen an, die übrigen gelten als Regionalflughäfen, die Passagieren vor allem Zubringerflüge zu größeren Airports oder den wichtigen innerdeutschen Drehkreuzen im internationalen Luftverkehr ermöglichen.
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Frankfurt/M., München und Düsseldorf sind die deutschen Flughäfen mit den meisten Passagieren. Frankfurt/M. und München sind die wichtigsten Flughäfen in Deutschland für die größte deutsche Airline, die Lufthansa. Von Düsseldorf starten besonders viele Ferienflieger, der Flughafen ist, neben Berlin-Tegel, von großer Bedeutung für Air Berlin, die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft.
Für viele Ziele erst zu einem Drehkreuz
Flugziele wie Mallorca, London oder die Türkei können Reisende von etlichen deutschen Flughäfen aus mit Direktflügen erreichen. Wer weniger populäre Ziele in Europa ansteuert oder eine Fernreise plant, wird meist erst zu einem der großen Airports müssen. Die Anreise zu einem Drehkreuz kann ebenfalls mit dem Flugzeug, aber auch mit der Bahn oder dem Auto erfolgen. Bei pauschal gebuchten Reisen ist die Anfahrt mit dem Zug, manchmal auch der Zubringer-Flug, bereits im Reisepaket und –preis enthalten. Wer die Anreise einzeln bucht, sollte Flug- und Bahnpreise miteinander vergleichen. Einige große Flughäfen wie Frankfurt/M. oder Düsseldorf haben einen direkten Anschluss an das Fernbahn-Netz. Das verkürzt die Umsteigezeiten zwischen den Verkehrsmitteln und kann die in der Regel kürzeren Flugzeiten wieder ausgleichen.
Anreise mit dem Auto kann teuer werden
Insbesondere an den großen Flughäfen ist die Anreise mit dem eigenen Auto zwar bequem, aber auch teuer, weil hohe Parkgebühren anfallen können. Meistens gibt es unterschiedliche Parkmöglichkeiten, wobei Parkhäuser in der Regel teurer sind als offene Parkflächen und ansonsten die Faustregel gilt: Je näher am Terminal man parkt, desto teurer wird es. Wer während eines mehrwöchigen Urlaubs sein Auto am Flughafen stehen lässt, muss meist mehrere Hundert Euro zahlen. An vielen Airports gibt es im Umfeld mitunter deutlich günstigere Parkplätze, von denen aus Passagiere mit einem Shuttle zum Terminal gebracht werden.
Rechtzeitig vor Abflug am Terminal sein
Die großen deutschen Flughäfen bestehen häufig aus mehreren Terminals, die durch Gänge, Laufbänder oder manchmal auch Bus- und Bahnshuttles miteinander verbunden sind. Weil zwischen dem Einchecken und dem Gate, an dem der Flug startet, neben oft längeren Wegstrecken auch noch Sicherheitskontrollen liegen, ist es wichtig, rechtzeitig vor dem Abflug am Flughafen zu sein. Generell gilt: zwei Stunden, bei Interkontinentalflügen, etwa in die USA, auch drei Stunden früher. Wer weniger als 30 oder manchmal 40 Minuten vor Abflug am Flughafen ankommt, wird meistens nicht mehr abgefertigt.
Check-In am Flughafen oder im Internet
Wer mit seinem Ticket aus dem Reisebüro oder – bei Buchung im Internet – ticketlos und dem Gepäck ins Terminal kommt, muss zunächst zum Check-In. Auf Anzeigetafeln steht, welche Schalter für welchen Flug geöffnet sind. Wer bereits im Internet eingecheckt, eine Bordkarte für sein Flugzeug hat und nur noch Koffer aufgeben möchte, findet meist einen Schalter für Gepäckaufgabe neben den eigentlichen Check-In-Schaltern. Außer der Möglichkeit, im Internet bereits einzuchecken, können Flugreisende oft auch einen Vorabend-Check-In am Flughafen nutzen, so dass sie am Reisetag direkt zum Gate gehen können. Das kann auch jeder, der bereits eine Bordkarte hat und nur Handgepäck mitnimmt, für das aber Größen- und Gewichtsbeschränkungen gelten. Als zusätzliche Möglichkeit gibt es inzwischen bei einigen Airlines auch den Check-In und das Boarding mit dem Handy – ganz ohne Papier.
Nach der Ankunft schnell weiter
Bei der Ankunft an einem Flughafen geht es meist darum, so schnell wie möglich weiter zu kommen. Umsteiger von einem zum anderen Flug folgen der Transfer-Beschilderung. Wo Anschlussflüge abfliegen, steht an Anzeigetafeln nahe der Gates. Beachten muss man am Flughafen nicht nur die Nummer des Gates für den weiteren Flug, sondern auch den Hinweis auf das richtige Terminal, das bei deutschen Flughäfen meistens mit Buchstaben bezeichnet wird.
Wer an seinem Zielflughafen angekommen ist und Gepäck aufgegeben hatte, wird durch Koffer-Symbole oder Gepäck-Ausschilderung zu den Ausgabe-Bändern geführt. Von dort geht es, bei internationalen Flügen durch den Zollbereich, in die Empfangshalle. Dort finden ankommende Passagiere Mietwagen-Schalter, Taxistände sowie Bus- und Bahnstationen für die Weiterfahrt. Ist der eigene Koffer einmal nicht mit gelandet, gibt es noch im Sicherheitsbereich des Flughafens eine Stelle für „Lost Baggage“, bei der man den Verlust anzeigt.

