Von Silke Böttcher

Barbados' berühmtester Export: die Sängerin Rihanna

Barbados' berühmtester Export: die Sängerin Rihanna© PA/dpa

Ein Souvenir von Barbados haben viele Mitteleuropäer schon in ihrer Wohnung. Genau: eine CD von Popsternchen Rihanna, die neben Grandmaster Flash und Fußballstar Ashley Cole die wohl berühmteste Bewohnerin der Karibik-Insel ist.

Andere Besonderheiten der Insel muss man vor Ort erleben. Die Strände etwa: Auf 180 Kilometern Länge erstrecken sie sich und variieren zwischen schneeweißen Karibikstränden an der Platinum-Küste im Westen, breiten Stränden mit besten Voraussetzungen für Schnorchler und Schwimmer im Süden, Surferwellen und pinkfarbenem Strand im Südosten und eindrucksvollen Felsformationen an der Nord- und Ostküste. 

700 tropische Pflanzenarten

Aber auch die Natur auf Barbados ist spektakulär. Auf der 430 Quadratkilometer großen Koralleninsel wachsen etwa 700 tropische Pflanzenarten vom Muskatnussbaum bis zur Macaw-Palme. Im Naturschutzgebiet Chancery Lane Swamp färben Pelikane die Landschaft rosa – in Konkurrenz zu Blaureihern und Fregattten. Sogar grüne Affen sind auf Barbados zu Hause, mit etwas Glück kann man sie im Barbados Wildlife Reserve entdecken.

Allerdings sollte man nicht vergessen, dass der Zuckerrohranbau auf er östlichsten Insel der Kleinen Antillen einen großen Teil des ursprünglichen Regenwaldes zerstört hat. 18 Hektar konnten immerhin erhalten werden.

Der perfekte Strandlook
Beim Sonnenbaden am feinkörnigen Strand von Barbados lässt es sich tagelang herrlich schwelgen, jedoch sollte man insbesondere bei längeren Aufenthalten im Freien ein Auge auf die Lichtempfindlichkeit des Körpers haben. Der Klassiker für legere Coolness sind natürlich Sonnenbrillen. Eine große Auswahl sportlicher Modelle und High-End Linien gibt es beispielsweise bei bekannten Anbietern wie Mister Spex.

Feigenbaum-Wurzeln gaben Barbados den Namen

Ihren Namen verdankt die Insel übrigens den Portugiesen. Oder genauer dem portugiesischen Entdecker Pedro Campos, der das Eiland 1536 betrat, die herabhängenden Wurzeln der Feigenbäume sah – und spontan an Bärte dachte. Genauso spontan nannte er die Insel Barbados („Die Bärtigen“).

Mehrfach wechselte Barbados die Besitzer. Mal waren es die Portugiesen, mal die Spanier, mal die Engländer, die sich niederließen. Letztere besaßen die Insel von 1625 bis 1962. Sie waren es auch, die einen Großteil des auf Barbados angebauten Zuckers importierten. Seit 1966 ist Barbados unabhängig, aber weiterhin Mitglied des Commonwealth. Die vielen Einflüsse sind heute noch in der Architektur, den Bräuchen und sogar in der Küche zu erkennen.

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