Von Dieter Weirauch

Gleich mehrere gewaltige Steilklippen kann der Wanderer auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira entdecken. Die spektakulärste ist aber die Steilklippe von Cabo Girão, zu Deutsch Kap der Umkehr.

Cabo Girao auf Madeira: 590 Meter über dem Meer

Die im Süden der Insel Madeira in der Nähe der Ortschaft Câmara de Lobos gelegene Steilklippe Cabo Girao hat eine Höhe von etwa 590 Metern. Sie ist damit die höchste Steilkippe Europas.  Die Klippe ragt stolz und steil aus dem Meer. Spektakulär ist jedenfalls der Blick von der Aussichtsplattform. Unterhalb der Klippe sowie am unteren Teil des Hanges gibt es Terrassenfelder. Noch vor nicht allzu langer Zeit waren die Felder am Fuße der Klippe nur mit dem Boot erreichbar. Seit August 2003 fährt eine  Seilbahn zum Hang hoch. Auch Touristen können damit fahren.

Paraglider zieht es zur Steilklippe

Besonders Paraglider schätzen die Steilklippe Cabo Girão auf Madeira als Startpunkt. Ein kleines Besucherzentrum informiert neuerdings über weitere Steilklippen im Süden Madeiras und über den direkt auf einer Klippe gebauten Leuchtturm am Ponta do Pargo. Auch für Christoph Kolumbus gibt es ein kleines Museum in Ponta do Pargo.

Cabo Girao auf Madeira: Eigene Autobahnausfahrt

Solche Stätten lohnen einen Besuch während der Rundreise durch den klippenreichen Süden von Madeira. Man muss aber gut zu Fuß sein, denn die Wanderwege sind gerade im Süden nicht so gut. Aber man kann auch über die Autobahn, Abfahrt Cabo Girao, direkt bis in die Nähe des Informationszentrums fahren.

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Entdecker-Infos

Im Internet: www.visitmadeira.pt/