Von Dieter Weirauch

Als "Emporiko Trigono" oder auf Deutsch als Handelsdreieck, bezeichnen die Athener ihr Stadtzentrum. Im Mittelpunkt liegt der Syntagma-Platz mit dem Parlamentsgebäude. Dieser war zwischen 1834 bis 1838 als Königspalast errichtet worden.

U-Bahn-Station mit Museum

Aus dem einstigen Schlosspark wurde der sehenswerte Nationalgarten. Vor dem Parlamentsgebäude halten Ehrengardisten Wache am Grabmal des Unbekannten Soldaten. Eine große Wachablösung mit musikalischer Begleitung gibt es immer am Sonntag um 11 Uhr, der kleine Wachwechsel findet stündlich statt. Unbedingt ansehen sollte man sich die prachtvolle U-Bahn-Station unter dem Platz, in der archäologische Funde vom Aushub des U-Bahn-Tunnels anschaulich präsentiert werden.

Turbulentes Leben in Altstadt

Straßenrestaurant im Stadtteil Plaka

Gemütliches Straßenrestaurant in Athen© PA / BA Huber

Folgt man der Panepistimiou-Straße, gelangt man zur Athener Trilogie mit dem berühmten klassizistischen Gebäudeensemble, bestehend aus der Akademie der Wissenschaften, der Nationalbibliothek und dem Hauptgebäude der Universität. Von dort kann man fußläufig das Agora-Museum sowie den mehr als 2000 Jahre alten Turm der Winde besichtigen. Ebenso sehenswert sind die Kapnikarea-Kirche, die  Markthalle, das Rathaus soweit das Archäologische Nationalmuseum.

Ganz in der Nähe kann man in das turbulente Leben der Athener Altstadt, auch Plaka genannt, eintauchen. In der Plaka gibt es viele malerische Winkel, alte Häuser und zahlreiche Tavernen. Im Gewirr der kleinen Gassen findet man kleine Kirchen, Denkmäler und natürlich immer wieder antike Ruinen. Kein Geheimtipp mehr, aber eine Empfehlung sind die typisch griechischen Musiklokale, die an der stufenreichen Odo`s Mnisiklèous liegen.

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Entdecker-Infos

Infos: http://greece-athens.com