Von Dieter Weirauch

Der dänische Architekt Theophil Freiherr von Hansen prägte den Begriff von der „Athener Trilogie“. Dahinter verbergen sich die klassizistischen Hauptgebäude der Universität, der Akademie der Wissenschaften sowie der Nationalbibliothek in der griechischen Hauptstadt. Und die sind eine wichtige Sehenswürdigkeit.

Vorbild für den Komplex war die Antike

Diese exakt nach griechischen antiken Vorbildern errichteten Gebäude waren bis in das 20. Jahrhundert das geistige Zentrum von Athen. Später vergrößerten sich sich die wissenschaftlichen Einrichtungen und verlagerten sich immer mehr an den Stadtrand. Die drei neben der Akropolis und dem Hadrianstor zu den Sehenswürdigkeiten von Athen gerechneten Gebäude der "Athener Trilogie" sind antiken Bauwerken nachempfunden und zeichnen sich durch eine eine bauliche Strenge aus. Dies ist nach Ansicht von Architekturexperten für den Klassizismus ungewöhnlich.

Für Athen, wo es recht viele gut erhaltene antike Bauten gibt, sind die Gebäude der "Athener Trilogie" auch deshalb beachtenswert, weil die vielfältige Farbigkeit der Bauten mit Fresken und bemalten Friesen ein überzeugendes Bild von der Qualität des antiken Bauens vermitteln. Finanziert wurden diese Gebäude übrigens durch privates Mäzenatentum.

Dänische Architekten übernahmen die Planung

Die Universität entstand zwischen 1839 und 1842, den Entwurf übernahm zum großen Teil der dänische Architekt Hans Christian Hansen. Den Bau der Akademie übertrug er seinem Mitarbeiter Ernst Ziller, das Bauwerk entstand 1856. Eindrucksvoll darin sind die Wandmalereien von Christian Griepenkerl. Die Nationalbibliothek schließlich wurde 1891 eröffnet - auch sie wurde nach Plänen von der bekannten Architekten Hansen und Ziller erbaut.  

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Entdecker-Infos

Info: http://www.breathtakingathens.com