Von Jan Kanter

Eine ausländische Metropole in 48 Stunden? Kein Problem. Die aufregendsten Städte liegen schließlich beinahe direkt vor der Haustür: Internationale Kultur, anregende Architektur und pralles urbanes Leben auf Märkten, Plätzen und Straßen liegt viel dichter, als man denkt, und ist oft unkomplizierter zu erreichen, als vermutet. Das sind die quirligsten Metropolen unserer europäischen Nachbarn.

Amsterdam, Niederlande

Wasser prägt die Hauptstadt der Niederlande. Ein weitverzweigter Grachtengürtel bestimmt die Wege der Touristen und sorgt aber auch in einer Millionenstadt für dauerhaft besinnliche Anblicke im Stadtkern. Dazu gibt es eine Reihe faszinierender Museen, mit dem Concertgebouw-Orchester eines der besten Orchester der Welt, eine lebhafte Clubszene und ein in besten Momenten fröhlich-qurirliges multikulturelles Zusammenleben: Amsterdam lohnt also allemal für einen Wochenendtrip.

Barcelona, Spanien

Abends ab zehn ist auf dem Prachtboulevard mehr los als in mancher deutschen Innenstadt im Weihnachtsgeschäft. Der Spanier versteht zu leben  - und verlegt das strategisch klug in die kühleren Stunden der Nacht. Wer dennoch tagsüber aktiv sein möchte, kann sich in den zahlreichen Museen der Stadt umschauen. Ungewöhnlich ist bereits das Gebäude des Schifffahrtsmuseums, das in den Drassanes, den mittelalterlichen königlichen Werften, untergebracht ist. Der vergleichsweise weite innereuropäische Flug nach Barcelona lohnt sich auch für ein knappes Wochenende.

London, England

Die britische Hauptstadt ist unmöglich an einem Wochenende zu entdecken. Besser ist es, seine Pläne zu beschränken und lieber gleich mehrere Trips einzuplanen. Es gibt jahrhundertealte Geschichte, lauschige Parks, überbordende Museen wie die „Mutter aller Museen“, das British Museum, mehr Pubs, als sich besuchen lassen, eine mehr als hippe Clubszene und vieles andere mehr. Ein Kurztrip nach London erfordert also gute Vorbereitung.

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