Von Patrick Lindner

myEntdecker bringt Sie auf die Insel und hat schlagende Argumente für einen Urlaub auf Sylt zusammengestellt. Anbei nun ein myEntdecker-Lexikoneintrag zum Buchstaben "W". Warum aber ausgerechnet "W"? Ganz einfach, weil Sylt ganz "wwwwwwwunderbar" ist.

„W“ wie Wege nach Sylt

Es führen viele Wege nach Sylt –seit einiger Zeit auch diverse Luftwege. „Söl“, so heißt die medial bekannteste deutsche Nordsee-Insel auf Friesisch, war einst nur per Schiff zu erreichen. Dampfboote brachten Insulaner und Sommerfrischler - ein historischer Begriff für städtische Urlauber - zu den Landungsbrücken im Dörfchen Munkmarsch im Osten der Insel; von hier aus wurden die Besucherströme erst zu Ross und seit 1888 per Inselbahn nach Westerland gebracht und später über die gesamte Insel verteilt. Rund vierzig Jahre später wurde Sylt durch den elf Kilometer langen Hindenburgdamm an das Bahnnetz auf dem Festland angebunden.

Seit 2006 lockt der Inselflughafen auch „Sommerfrischler“ aus weiter entfernten Metropolen mit kurzen Anreisezeiten. Dies liegt vor allem an den Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin, die Sylt während der Sommermonate mehrmals täglich anfliegen. Der Winterflugplan ist vergleichsweise ausgedünnt, reicht für vorausplanende Urlauber aber locker aus. Im Jahre 2011 fertigte der kleine Flughafen über 200.000 Passagiere ab. Naherholungssuchende aus Hamburg können mit den kleinen Maschinen der SyltAir anreisen, beziehungsweise diese privat chartern. Auch internationale Destinationen wie London, Mallorca oder gar Abu-Dhabi werden (zeitweise) bedient. Nähere Informationen entnehmen Sie der offiziellen Website des Flughafens Sylt.

 

„W“ wie Westerland

Der Inselhauptort liegt etwa fünf Taximinuten vom Flughafen Sylt entfernt. Darüber hinaus enden am Kopfbahnhof Westerland alle InterCity- und Regionalzüge der deutschen Bahn. Begrüßt werden Ankommende von einer sympathischen, wenn auch grünen und sturmfrisierten Familie reisender Riesen – vielleicht eine Anspielung des Künstlers Martin Wolke auf die latent steife Brise der Nordseeinsel? Neben der höchsten insulanischen Gastro- und Einzelhandelsdichte sowie einer vier Kilometer langen Strandpromenade bietet Westerland eine Fülle an Sport-Events für Profis und Laien. Im September und Oktober nutzen internationale Athleten im Rahmen des "Windsurf Weltcup Sylt" die Inselbrise für atemberaubende Wellenritte, im Juni fliegen Kitesurfer vor dem Westerländer Küstenstreifen durch den Himmel über der Nordsee.

Kiten auf Sylt

"Kiten" ist eine Trendsportart unter den Wasserratten. Wie beim Windsurfen nutzt man auch hier auch die steife Inselbrise. © PR/ Insel Sylt Tourismus-Service

Hobby-Sportler können am „Fun Beach“ Brandenburger Strand die Strandvarianten von Fußball, Volley-Ball und Boccia austesten oder auf befestigtem Untergrund Basketball spielen; bei so viel Sportlichkeit an der Strandpromenade kommt man sich fast schon vor wie am Miami Beach. Surfunterricht kann stunden- oder kursweise vor Ort gebucht werden, wie z.B. in der Surfschule „Sunset Beach“. Ein siebentätiger Kurs bei Surflehrer Hans Heinicke und seinem Team schlägt in den Sommermonaten mit rund 200 Euro zu Buche. Das ist nicht ganz günstig und wie so häufig im Leben heißt es auch hier: Übung macht den (Surf-)Meister. Besonders ulkig sind die Trockenübungen am Strand, die den ignoranten Außenstehenden an gestrandete Robben oder buddelnde Schildkröten erinnern.

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