Von Silke Böttcher

Die Unterwasserwelt im Meer rund um Bali ist so grandios, dass man wirklich etwas verpasst, wenn man seinen Urlaub nur an Land oder am Strand verbringt. Denn rund um die Korallenriffs kann man unendlich viele Fische sehen. Am einfachsten ist es mit Schnorchel und Flossen. Aber auch für alle, die mit Taucherausrüstung ins Meer gehen möchten, bietet Bali wunderbare Reviere.

Viele Tauchplätze rund um Bali

An allen Bereichen der Küste gibt es Tauchplätze. An der Ostküste sind das zum Beispiel Amed, Tulamben und Batu Tiga, an der Südküste sind es Sanur, Nusa Lembongan und Nusa Penida und an der Nordküste Permuteran, Menjangan Island und Anchor Wreck.

Amed zum Beispiel, das im Nordosten Balis in der Bucht von Jemeluk liegt, ist in Küstennähe zum Schnorcheln, etwas weiter draußen aber für Taucher geeignet. Zwischen den Korallen kann man Blaupunktrochen, Papageifische und Muränen beobachten. Die Strömung ist gering, nach starken Regenfällen kann man dort allerdings nicht tauchen.

Tauchen in Wracks bei Tulamben

Tulamben, nicht weit vom Vulkan Gunung Agung entfernt, ist berühmt für das Wrack der U.S.S. Liberty, das man auch mit Schnorchel-Ausrüstung erreichen kann. Taucher lieben dieses Revier, das besonders mittags und nachmittags oft sehr voll ist. Rund um das Wrack und um die Korallen von Tulamben sind Schwärme von Doktorfischen, Zackenbarsche und Papageifische zu sehen. Manchmal entdeckt man auch Zwergseepferdchen! Ein Stück südöstlich vom Wrack gibt es eine steile Felswand im Meer, die ebenfalls sehr eindrucksvoll ist. Die Felsen Batu Tiga, von Padang Bai aus zu erreichen, sind eindrucksvoll wegen ihrer zahlreichen Fischschwärme.

Begegnung mit Manta-Rochen

Sanur liegt im Süden Balis – der Ort ist auch für seinen schönen Strand bekannt. Für Taucher ist Sanur ein reizvolles Ziel, weil es dort wunderschöne Korallen und bunte Fische gibt. Etwa acht Kilometer von der Südostküste Balis entfernt liegt die Insel Nusa Penida, an deren Nordküste es mehrere Tauchreviere gibt. Neben unzähligen Korallen kann man dort Weißspitzen-Riffhaie, Thunfische und viele mehr sehen. Allerdings kann die Strömung dort zeitweise sehr stark sein. Besonders spektakulär ist der Manta Point, wo man neben vielen anderen Fischarten Manta-Rochen beobachten kann. Auch rund um die Nachbarinsel Nusa Lembongan gibt es viel zu sehen.

Aalgarten und Mandarinenfische

Im Norden Balis lockt das Tauchrevier Pemuteran. Während man dicht am Ufer gut schnorcheln kann, gibt es 15 Minuten entfernt ein Riff, an dem nachmittags Mandarinfische unterwegs sind. Auch Menjangan, eine kleine Insel im Nordwesten Balis, lohnt sich zum Tauchen. Die Insel gehört zum Bali-Barat-Nationalpark und ist vollständig von Riffen umgeben. Wer dort tauchen möchte, fährt von Labuan Lalang aus mit dem Boot zur Insel. Zu sehen gibt es Korallen, Schwämme, Schildkröten und die unterschiedlichsten tropischen Fische. Die Strömung ist sehr gering. Zu den Tauchzielen bei Menjangan gehört der Aalgarten an der westlichen Seite – dort kann man viele Röhrenaale und Putzergarnelen auf Korallen sehen. Nur ein kleines Stück entfernt liegt ein altes Holzboot in 35 Metern Tiefe, zu dem man tauchen kann. Umgeben ist es von Schwämmen, Büschelbarschen und gelegentlich auch Mantarochen. „Anchor Wreck“ wird es wegen seiner beiden Anker genannt, die dort noch zu sehen sind.

Tauchkurse für Anfänger und Fortgeschrittene

Es gibt noch viele weitere Tauchreviere auf Bali. Generell gilt: Wer tauchen möchte, muss die Technik in einem Kurs lernen. Auf Bali gibt es mehrere Tauchschulen, die Kurse für Einsteiger oder Profis anbieten. Man kann den Kurs aber auch schon vor dem Urlaub in Deutschland machen, sollte dann aber daran denken, den Tauchschein mitzubringen, um ihn bei der Tauchbasis vorzulegen.

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