Von Ulrich Lenhard

Ferien auf dem Bauernhof einmal komplett anders: Das Luxushotel Arusha Coffee Lodge in Tansania befindet sich inmitten einer Kaffeeplantage. Im Haupthaus befinden sich die Rezeption, das Restaurant, eine Bar und andere öffentliche Einrichtungen für alle Gäste. Versteckt zwischen den Kaffeesträuchern stehen einzelne Hütten, die von außen meist unscheinbar aussehen, innen aber jeden denkbaren Komfort bieten.

Herrenhaus aus der Kolonialzeit 

Der Stil des Hotels, das zu den besten in Tansania zählt, ist von drei Komponenten bestimmt. Prägend ist der englische Einfluss aus viktorianischer Zeit. Deutlichen Einfluss hat das Reiseland Tansania. Und das vom Betreiber eingesetzte Thema Kaffee spiegelt sich in Farben, Gemälden und Einrichtung wider. 

Strategisch günstig für eine Safari in Tansania liegt das Luxushotel Arusha Coffee Lodge am Rand des gleichnamigen Nationalparks, der den fünfthöchsten Gipfel Afrikas umgibt, den Mount Meru. 4562 Meter ist der Vulkangipfel hoch, und in seinem Schatten leben zahlreiche Wildtiere vom Elefanten über das Zebra bis zum Löwen. Wer kurze Flüge für einen Tag nicht scheut, gelangt auch schnell zur Serengeti oder in das Nachbarland Kenia mit dem Masai Mara Nationalpark. Weniger stressig ist allerdings eine Rundreise durch die Naturparks in Ostafrika.

Rundgang über die Kaffeeplantage

Große Wildtiere trifft man in der direkten Umgebung der 30 Holzhäuser in der Plantage nicht an, dafür gibt es einen zweistündigen Rundgang, den man nicht verpassen sollte. Vom Pflanzen des Kaffees über seine Pflege und die Ernte bis zum Rösten und dem Verzehr erfährt der Gast alles, was wissenwert ist. Mit der Geschichte der Plantage und Informationen zu dem, was sich in und um das etwa 100 Jahre alte Herrenhaus zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts abgespielt hat, geht man zurückhaltender um.

Märchenwelt in der Arusha Coffee Lodge

Im Übrigen verhält es sich mit dem Thema des Kolonialismus wie mit den Märchen von 1001 Nacht: Man fühlt sich als Gast der Arusha Coffee Lodge in eine Zeit zurückversetzt, in der es sich in Afrika als Weißer wie ein Fürst leben ließ. Dass der diskrete kleine Pool ebenso neu ist wie die hochwertigen Bungalows, dass es damals weder WLAN noch Satelliten-Fensehen gab, dass Whirlpool und  Duschen das Neueste und Komfortableste sind, was es weltweit zu bekommen gibt, ignoriert man der Romantik zuliebe und zündet sich abends das Holz im Kamin an oder diniert im mit elektrischen Licht und Kerzen romantisch erleuchteten Speisraum der Arusha Coffee Lodge.

Die Reisekasse sollte gut gefüllt sein

Man kann nicht sagen, dass die Unterkunft billig ist - weder vom Stil noch vom Preis her. Rund 200 Euro pro Person und Nacht sollte man mindestens einrechnen. Die Anreise kann über den knapp drei Kilomter entfernten Flughafen erfolgen, der ansonsten nicht weiter stört, weil nur selten Maschinen starten und landen. Etwas ärgerlicher ist da schon der Tourismus: Mit Bussen kommen an manchen Tagen Schaulustige, die sich über die Plantage führen lassen und das Buffet plündern. Dies ist dann eine ausgezeichnete Gelegenheit, um sich vom persönlichen Butler am lodernden Kamin bedienen zu lassen.

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