Von Silke Böttcher

Das Wasser ist so klar, dass man ein kleingedrucktes Buch lesen könnte, das am Meeresgrund liegt. Allerdings sind es natürlich keine Bücher, die die Menschen an den Stränden der Seychellen unter Wasser suchen. Sondern Fische und andere Meerestiere.

Korallen und zahllose Fischarten

Die Seychellen sind ein Traumziel für Schnorchler. Es gibt unendlich viele Fischarten zu sehen, außerdem prachtvolle Korallen und bizarre Gesteinsformationen. Stachelrochen, Soldatenfische, Kraken, Zackenbarsche, sogar kleine Haie sind rund um die Seychellen zu beobachten. Allerdings muss man einiges beachten, bevor man abtaucht. Denn einige der Strände sind wegen ihrer Strömung gefährlich.

Herrliche Schnorchelreviere auf den Seychellen

Besonders schöne (und ungefährliche) Schnorchelreviere gibt es zum Beispiel an der Anse Lazio auf Praslin, an der Anse Georgette und der Anse Possession. Auf Mahé schnorchelt man gut an der Beau Vallon-Bucht, an der Anse Major oder im Ste-Anne-Meeresnationalpark. Auf La Digue sind die Anse Severe und die Anse Patates gute Schnorchelbereiche. Auch die Inseln Cocos und St. Pierre eignen sich gut.

Vorsicht, gefährliche Strömung!

An der Anse Gaulettes auf La Digue herrscht ablandige Strömung, das Gebiet ist nur für sehr erfahrene Schwimmer zu empfehlen und man sollte hier nie ohne Flossen schnorcheln. Auch Grande Anse und Anse Cocos sind wegen der gefährlichen Strömung nicht zum Schnorcheln zu empfehlen. Generell gilt: Wenn man spürt, dass die Strömung zu stark wird, sollte man sich im rechten Winkel drehen und parallel zum Strand schwimmen. Meist bekommt man in den Hotels auch Tipps für besonders gute Schnorchelreviere – inklusive Geheimtipps. Eines gilt generell: Nichts mitnehmen (außer Fotos), die Korallen sind sensibel und zudem streng geschützt.

Tipps zur Schnorchel-Ausrüstung

Weil man nicht überall eine Schnorchelausrüstung leihen kann und die Qualität von Maske & Co. vor Ort nicht immer gut ist, sollte man das Gerät zuhause kaufen. Die Maske sollte bequem sitzen, nicht zu eng und nicht zu locker – der Fachhändler weiß, ob die ausgesuchte Maske wirklich geeignet ist. Beim Schnorchel sollte die Länge 35 Zentimeter und der Durchmesser zwei Zentimeter nicht übersteigen, sinnvoll ist auch, eine auffällige Farbe zu wählen, damit man im Wasser nicht übersehen wird. Auch bei den Flossen gilt: Sie sollten gut sitzen, aber nicht drücken. Am besten lässt man sich beim Kauf nicht nur zur Ausrüstung beraten, sondern fragt auch nach Tipps zur günstigsten Schnorcheltechnik.

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