Von Silke Böttcher

Beim Namen „Masai Mara“ bekommen Naturfreunde glänzende Augen. Denn das Naturschutzgebiet in Kenia beherbergt mehr Tiere als jedes andere in dem afrikanischen Land. Was bedeutet, dass man hier Elefanten sehen kann, Zebras, Löwen, Gnus, Antilopen und viele andere Arten, die selbst Afrikaner sonst eher aus dem Zoo kennen.

1510 Quadratkilometer groß ist die Masai Mara, die ihren Namen zur Hälfte dem dort lebenden Volksstamm der Massai verdankt und zur anderen Hälfte den Bäumen, die in der weitläufigen Savannenlandschaft wie Punkte wirken: „Mara“ bedeutet „gepunktet“.

Begegnung mit den "Big Five" in der Masai Mara

Die Masai Mara ist der kenianische Teil der Serengeti, deren überwiegende Fläche zu Tansania gehört und die so berühmt ist wie der Kruger-Nationalpark in Südafrika. Eine wilde, karge Landschaft mit Savannen, Buschland und Weideflächen, in denen sich die „Big Five“ – Büffel, Elefanten, Leoparden, Löwen und Nashörner – wohlfühlen.

Die größte Attraktion der Masai Mara nennt sich Migration. Hinter diesem Wort verbirgt sich die größte Wildtierwanderung der Welt, ein Anblick, den niemand vergisst, der sie jemals beobachten konnte. Gewaltige Herden von Gnus, Gazellen, Zebras und Antilopen ziehen im Mai und Juni von der tansaninschen Serengeti zu den Weideflächen in der Masai Mara und später wieder zurück – immer dorthin, wo gerade Regenzeit ist. Schon seit Jahrtausenden durchwandern die Herden im Laufe eines Jahres die komplette Serengeti. Über 500 Kilometer Strecke legen sie dabei zurück, immer auf der Flucht vor Hunger und Durst – und vor den Raubkatzen, die den Herden folgen.

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Entdecker-Infos

Lage: südwestlich von Nairobi
Anreise: Fahrt (5 Std.) oder Flug (45 min) ab Nairobi
Information: www. maratriangle.org