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Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher hat viele Vorteile. Niedrige Preise, zentrale Lage, eine außerordentlich bezaubernde Landschaft, ein gigantisches zentrales Wintersportgebiet, überschaubare kleinere Skigebiete weiter unten im Tal und ein schonender Umgang mit denjenigen Bergen, auf die noch keine Seilbahn fährt.

Für die meisten Wintersportler ist natürlich der Stubaier Gletscher im Stubaital zentraler Anlaufpunkt. Bei der Auswahl von Hotel oder Ferienwohnung ist ausschlaggebend, wie sehr sich der Besucher auf die Gletscherregion konzentriert. Hotels und Ferienwohnungen gibt es auf den 30 Kilometern zwischen Schönberg im Stubaital und Stubaier Gletscher praktisch überall.

Der Skibus zwischen Innsbruck und Mutterberg Talstation benötigt von Schönberg aus eine Dreiviertelstunde, von Neustift sind es 20 Minuten. Um diese Fahrt kommen die meisten Urlauber nicht herum. Das eigene Auto zwar eine Alternative. Schneller kommt man aber unter dem Strich auch nicht ans Ziel – getreu dem Motto: Du stehst nicht im Stau, du bist der Stau.

Stubaier Gletscher: Schneesicherheit auf 108 Kilometer Piste

Geboten werden auf den eigentlich fünf Gletschern, die unter dem Namen Stubaier zusammengefasst werden, 100 Prozent Schneesicherheit, 108 Kilometer Piste im 3000er-Bereich, lückenlose Aufstiegsanlagen für Rundfahrten (Karussell) und Kombi-Abfahrten, ein riesiges Snowpark (Stubai Zoo) an der Bergstation Schaufeljoch und Rundum-Betreuung für Kinder, wenn das gewünscht wird.

Wer es ruhiger liebt oder die Anfahrt scheut, findet drei grandiose Alternativen. Die bekannteste davon nennt sich „Schlick 2000“, befindet sich in einem abgelegenen Talkessel über Fulpmes und wird von Profis wie Rosi Mittermaier empfohlen. Warum? Weil es hier extrem familiär und gemütlich zugeht. Abgesehen von ein paar Buckelpisten sind die Pisten einfach. Verfahren kann sich niemand, denn spätestens an der Talstation laufen alle Strecken wieder zusammen. Die Hütten sind gemütlich und familiär.

Drei weitere Skigebiete neben dem Stubaier Gletscher

Die zweite Möglichkeit ist das winzige Skigebiet Serles über Mieders. Acht Kilometer Piste im mittleren und schweren Bereich werden von einer Gondelbahn erschlossen, oben gibt es drei Schlepplifte. Dieses Areal ist eine tolle Alternative, wenn man es mal etwas beschaulicher zugehen soll und man das Panorama ohne großen Trubel genießen will. Hütten gibt es dort ausreichend viele. Auch die Loipenvarianten sind besonders empfehlenswert.

Freunde der Tiefschneeabfahrten besuchen das Elfer-Skigebiet oberhalb von Neustift. Dies ist mit sieben Kilometer Pisten ebenfalls winzig, aber aufgrund naturbelassener steiler Abfahrten eine echte Herausforderung. Hier finden aber auch Rodler zwei schnelle Bahnen.

Stubaier Gletscher preiswertes Skigebiet

Die Dreitausender, die im gesamten Tal zu sehen sind, die idyllischen unverbauten Bergflanken zwischen den Skigebieten, die zentrale Lage gleich hinter Innsbruck und das ideale Skizentrum auf dem Stubaier Gletscher lassen hohe Preise vermuten Das Gegenteil ist richtig. Der Stubai Gletscher ist eines der preiswertesten Skigebiete in Tirol – hat der ADAC errechnet.

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