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Das sollten Sie bei der Schweden–Reise beachten

Bevor die Reise nach Schweden loslegen kann, sollten einige wichtige Dinge beachet werden – dann steht dem gelungenen Aufenthalt nichts mehr im Weg.

Anreise leicht gemacht

Stockholm und Göteborg sind per Flugzeug angebunden, außerdem gib es 30 kleinere Flughäfen, darunter Växjö in Smaland oder Skavsta bei Nyköping. Auch per Bahn sind viele schwedische Städte gut zu erreichen. Busveranstalter wie der Berlin Linienbus oder die Eurolines verbinden Deutschland und Schweden mehrmals pro Woche und ermöglichen eine unkomplizierte Anreise zu den Sehenswürdigkeiten in Schweden.

Per Fähre kann man ebenfalls anreisen – etwa ab Travemünde, Rostock, Sassnitz oder Puttgarden. Reedereien wie TT-Line, Stena-Line oder Scandlines verkehren regelmäßig. Seit dem Jahr 2000 gibt es noch eine weitere Möglichkeit zur Anreise nach Schweden: In jenem Jahr wurde die Öresundbrücke eröffnet, die Kopenhagen mit Malmö verbindet.

Sie ist 7845 Meter lang und wird jährlich von fast zehn Millionen Fahrzeugen genutzt. Zu beachten: Die Brücke ist mautpflichtig. Für ein Auto bis sechs Meter Länge werden 40 Euro fällig, bei einem Fahrzeug mit Anhänger oder einem Wohnmobil 80 Euro.

Mildes Klima, viel Regen

Dank seiner Nähe zum Golfstrom ist das Klima in Schweden vergleichsweise mild. Außerdem gibt es reichlich Niederschlag. Allerdings sind die Unterschiede zwischen Nord- und Südschweden erheblich. Im Norden wird es auch im Sommer selten wärmer als 14 Grad. Wer im Winter nach Schweden reist, sollte beachten, dass es in dieser Zeit nur wenige Stunden hell ist.

Vorsicht Mücken

Das blutrünstigste Tier in Schweden ist eher winzig – es ist die Stechmücke. Aber auch andere fliegende Plagegeister sind im Land unterwegs. Hier helfen einige Vorsorgemaßnahmen: Helle, lange Hosen und langärmelige Hemden sind in den Abendstunden eine gute Barriere.

Auch ein leicht qualmendes Feuer wehrt sie ab. Deutsche Antimückenmittel sind nicht immer wirksam – hier können schwedische Apotheken weiterhelfen, um ein passendes, unschädliches Mittel zu finden. Ansonsten: Was wäre ein  Sommer in Schweden ohne Mücken?

Jedermannsrecht („Allemannsrätt“) beeinhaltet auch Pflichten

Dieses Recht ist Teil der schwedischen Verfassung, das allen Menschen große Freiheiten beim verantwortungsvollen Nutzen der Natur einräumt. Es besagt, dass man sich in Schweden überall (abgesehen von Privatgelände und in einigen Schutzgebieten) frei bewegen und auch mal wild zelten kann.

Das Recht ist aber mit Pflichten verbunden: Nicht stören und nicht zerstören, heißt das Motto. Das bedeutet: Rücksicht nehmen auf Natur und Tiere und auf Grundstücksbesitzer. Wer unsicher ist, fährt auf alle Fälle besser, wenn er den Besitzer eines nahen Hauses fragt, ob er auf der Nachbarwiese für ein, zwei Nächte zelten darf.

Auch Wandern, Reiten und Radfahren ist in Schweden überall erlaubt, sofern niemand gestört wird. Beeren, Pilze und Blumen darf man auch pflücken – es sei denn, sie stehen unter Naturschutz.

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