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Hongkong – Weltstadt mit Sonderstatus

Mehr als sieben Millionen Menschen, etwa doppelt soviel wie in Berlin, leben in Hongkong. Weil die südchinesische Hafenstadt bis zum 30. Juni 1997 eine britische Kronkolonie war, besitzt sie in China noch heute einen Sonderstatus. Die in diesem bedeutenden Finanz- und Handelszentrum lebenden Einwohner werden autonom von Peking in einer so genannten Sonderverwaltungszone regiert und haben deutlich mehr Rechte als die Menschen auf dem Gebiet der angestammten Volksrepublik. Neben einer an dem britischen Recht angelegten dreistufigen Gerichtsbarkeit gibt es in der Stadt mehr Pressefreiheit sowie eine eigene Währung, den Hongkong-Dollar.

Das Leben tobt auf der Halbinsel Kowloon

Auch für Touristen hat die Millionenstadt einen ganz besonderen Reiz. Nicht einmal ein Viertel der Fläche in der tropischen Region ist bebaut. Das weltstädtische leben spielt sich mehr oder weniger auf der Halbinsel Kowloon ab.  Es gibt luxuriöse Hotels und rund um die Uhr geöffnete Shoppingmals, ein Disneyland auf der Insel Lantau, aber auch Film- und Kulturfestivals, den Viktoria Harbour sowie unberührte Natur.

Stadt der vielen Feste

In Hongkong folgt ein attraktives Fest dem anderen. Denn es werden ebenso traditionelle chinesische wie auch westliche Feiertage zelebriert. Eines der wichtigsten bunt gefeierten Events der Chinesen ist das chinesische Neujahrsfest im Februar, 2013 ist das Jahr der Schlange. Sechs Wochen zuvor zum 1. Januar wurde mit einem spektakulären Feuerwerk über dem Victoria Harbour  in der südchinesischen Hauptstadt aber selbstverständlich auch das christliche Neue Jahr empfangen. Zum Abschluss des chinesischen Neujahrsfests im Februar wird zu Ehren Buddhas  zudem das farbenprächtige Laternenfest gefeiert. Überall in Hongkong gibt es zu diesem Anlass süß gefüllte Reisbällchen. Erst seit 2008 ist in China ferner der 4. April ein offizieller Feiertag: Beim Qingming-Fest in Hongkong wird den Toten gedacht, indem Geld, Autos, Anzüge oder auch Schuhe aus Papier verkauft werden. Diese werden danach feierlich angezündet.

Traditionell und schön anzusehen für Touristen ist es auch, wenn das Drachenbootfest- meist im Juni – mit einer besonderen Regatta gefeiert wird. Beim Mondfest im Spätsommer sind wunderbare Lichtinstallationen zu bewundern, auch das Jungfernfest ist ein Spektakel. Im Rhythmus von zwei Jahren ist derweil im Oktober das Asian Arts Festival eine Attraktion.

Wenn es Nacht wird in Hongkong

Weltberühmt ist Hongkong für sein Nachtleben. Wie inzwischen fast überall in Ostasien sind Karaoke-Bars der Renner. Hunderte von Diskos, Restaurants und Kneipen reihen sich speziell in Soho aneinander. Im Stadtteil  Wan Chai dominieren die Sex- und Striplokale. Hohen kulturellen Stellenwert bei Einheimischen und Touristen hat in Hongkong die Kanton-Oper, die ursprünglich aus Nordchina importierte traditionelle Oper der Yuan-Dynastie. Ähnlich der Peking-Oper wird in phantasievollen Kostümen akrobatisch getanzt und eindrucksvoll gesungen.

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