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Griechenlands malerische Ruinenstadt Mystras

Mystras gehört zu den Stationen fast jeder Kulturrundreise durch Griechenland. Die malerisch in der Nähe von Sparta gelegene byzantinische Ruinenstadt gehört wie die Akropolis in Athen sowie die Ausgrabungsstätte von Delphi und die Klöster von Meteora  zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Im Schatten des Gebirges

Mystras „lehnt“ sich an das Taigetos-Gebirge an. Bei einem Rundgang (allein oder geführt) über das ausgedehnte Areal lernt man die Überreste der Ruinenstadt kennen. Besonders sehenswert sind einige Kirchen mit farbenprächtigen Wandmalereien, darunter St. Sophia und St. Demetrius. Im Kloster Pantanassa leben heute noch Nonnen. Die Kirchen in Mystras wurden im sogenannten Mystras-Typus errichtet. Dieser beinhaltet westlich-lateinische und byzantinische Bauformen. Das sieht dann so aus: Auf eine Basilika wurde ein zweites Stockwerk in Form einer Kreuzkuppelkirche gesetzt. Über allem thront in Mystras die  Hauptkirche, denn sie steht auf einem etwa 600 Meter hohen Berg. Von dort hat man einen tollen Ausblick in die umgebende Landschaft der Peloponnes.

Kirchen mit Fresken

Man schaut auf ein grünes Meer aus Zitrusplantagen und Olivenhainen. Berühmt ist auch die Kirche des früheren Periblebtos-Klosters, die teilweise in eine Felsgrotte hineingebaut wurde. Berühmt sind die zahlreichen noch erhaltenen Fresken in einigen der Klöster und Kirchen von Mystras.

Die Geschichte von Mystras begann 1249, als fränkische Kreuzritter auf einem Hügel vor dem über 2400 Meter hohen Taigetos-Gebirge eine Burg errichteten. Daraus entwickelte sich dann die bedeutendste Stadt im Mittelalter in der Peloponnes. Sehenswert ist eine Besichtigung des 1876 wie die Gebäude der Athener Trilogie im klassizistischen Stil errichteten Archäologischen Museums. Eine Attraktion dort ist das antike Tonmodell einer Kriegsgaleere.

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