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Skispaß und Schlemmen in Zermatt

Wenn man am Bahnhof ankommt, muss man als erstes ruhig stehen bleiben und tief ein- und ausatmen. Solch eine frische Luft, wie man sie in Zermatt bekommt, gibt es selten. Das kleine Walliser Dorf am Füße des Matterhorns in der Schweiz ist eine autofreie Region, in der nur Elektrotaxen und Pferdekutschen unterwegs sind.

Spektakulär: das Matterhorn

Nachdem man die frische Bergluft in der Lunge hat, strahlt einem auch direkt die Schönheit ins Auge: die steilen, meist mit Schnee bedeckten Gipfel der Berge und das unverkennbare Matterhorn. Mit fast 4500 Metern ist es einer der höchsten Berge in den Alpen, ein Wahrzeichen der Schweiz und dort die meistfotografierte Touristenattraktion.

Nach Zermatt, das am Ende des 30 km langen Nikolaitales an der italienischen Grenze des Westschweizer Kantons Wallis liegt, kommt man am besten mit der wohl berühmtesten Bahn der Welt, dem Glacier Express. Der hat mit seinen verglasten Panoramawägen eine spektakuläre Aussicht auf die Berglandschaft mit ihren Tälern und Schluchten.

Skivergnügen zu jeder Jahreszeit

Den Aufenthalt in Zermatt startet man mit einem Kaffee und einem süßen Matterhorn aus Vollmilch, mit cremiger Füllung und Spitzen aus weißer Schokolade. Nach einem Dorfrundgang mit Besichtigung des Matterhorn-Museums und des alten Ortsteils von Zermatt geht es in die Berge. Egal zu welcher Jahreszeit, es lohnt sich immer, die Ski oder das Snowboard einzupacken. 365 Tage Schnee gibt es in Zermatt, und die Möglichkeiten sind vielfältig – ob Mondscheinabfahrten nach einem Käse-Fondue im höchstgelegenen Hotel der Schweiz, dem Kulm Gornergrat, Schneeschuhlaufen durch die unberührte Winterlandschaft oder Eisklettern für Extremsportler. Und wer Musik dazu haben möchte, der kommt einfach zu einem der Festivals in Zermatt.

Per Helikopter auf den Gipfel

Wer es gemütlicher mag, aber trotzdem gerne das ganze Panorama sehen möchte, sollte einen unvergesslichen Helikopter-Rundflug machen. Mehr als 8000 Gäste steigen jährlich in den Helikopter von Air Zermatt und fliegen über die Alpen. Für 320 Schweizer Franken pro Person hat man das Bergmassiv 30 Minuten zu Füßen liegen. Der Helikopter fungiert auch als „schnellster Lift der Welt“ und bringt Skigäste in 20 Minuten auf die Piste.

Aber nicht nur Wintersportler kommen auf ihre Kosten, sondern auch Bergsteiger und gemütliche Wanderer. Mit der Gornergratbahn, dessen Talstation neben dem Bahnhof in Zermatt liegt, geht es zur Riffelalp-Station. Hier liegt auf 2222 Metern Höhe das Riffelalp-Resort zum Einkehren und Übernachten. Das 5-Sterne-Superior-Hotel hat den höchsten Outdoor-Schwimmingpool Europas und eine unbeschreibliche Sicht auf das Matterhorn. Hier bekommt man auch sämtliche Walliser Spezialitäten, vom Trockenfleisch bis hin zum Walliser Kaffee mit Williams und Rahm.

Wandertouren am Fuße des Matterhorns

Von der Riffelalp aus starten auch die meisten Wanderwege. Einer der schönsten Wanderungen, die man in Zermatt machen kann, führt zum Schwarzsee am Fuße des Matterhorns. Hier kann man eines der  bekanntesten Schweizer Motive sehen – das Matterhorn, das sich im Schwarzsee spiegelt.

Genauso vielfältig wie das Tagesangebot sind auch die Übernachtungsangebote. Ob Chalets mitten in der Natur, Ferienwohnungen für die ganze Familie oder im Iglu-Dorf zwischen Riffelberg und Gornergrat. Aber egal, wo man wohnt: Der Tag sollte auf jeden Fall mit einer Schweizer Köstlichkeit enden. Zermatt hat nämlich nicht nur eine hohe Dichte an Viertausendern, sondern auch an Gourmetrestaurants. Im Resuarant „Du Pont“ zum Beispiel gibt es neben Walliser Spezialitäten diverse Käsefondues und Raclette. Am Abend vor dem Kaminfeuer, wenn man den Tagesablauf noch einmal im Kopf durchgeht, wird einem zum ersten Mal bewusst, in was für einer anderen und wunderschönen Welt man gerade ist.

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Autorin Christine Neder: 40 Festivals in 40 Wochen

Die Autorin Christine Neder hat die Erfahrungen ihres ersten Projektes im Buch  "90 Nächte 90 Betten" niedergeschrieben. Jetzt reist sie für eine Fortsetzung durch die Welt: 40 Festivals in 40 Wochen. Bei myEntdecker schreibt sie ihre Highlights auf. Wer mehr über die Autorin und ihre Reiseerlebnisse erfahren will, findet dies bei Facebook oder im Blog von Christine Neder.

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