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Wo die Olympische Flamme entzündet wird

Auf den Hügeln, von denen aus man heute auf das Heiligtum in Olympia schaut, brannte es 2007 lichterloh. Die verheerenden Waldbrände, bei denen fast Teile der antiken Ausgrabungsstätte sowie des bedeutenden Archäologischen Museums in Mitleidenschaft gezogen worden wären, sind vergessen und es grünt wieder um die berühmten Tempelanlagen von Olympia.

Olympisches Feuer wird entzündet

Alle vier Jahre, im Vorfeld der Olympischen Spiele, schaut die Welt auf den Tempel der Zeus–Gemahlin Hera. Denn vor dem Tempel wird die olympische Flamme entzündet. Olympia, im Nordwesten der Halbinsel Peloponnes gelegen, ist neben Athen und Delphi eine wichtige Reisestation auf einer Griechenland-Rundreise. Olympia war der Austragungsort der Olympischen Spiele in der Antike. Seit dem Jahr 776 ist die Geschichte der Spiele dort nachweisbar.  Dann, im 7. Jahrhundert, wurde die einst blühende Stadt regelrecht vergessen. Eine bis zu fünf Meter hohe Sandschicht verdeckte die antiken Schätze.

Deutsche Forscher gruben Olympia aus

1766 entdeckten Forscher Olympia wieder. 100 Jahre später, im Jahr 1874, begannen deutsche Altertumsforscher aus Berlin mit den zielgerichteten Ausgrabungen. Olympia ist nicht weit von Patras entfernt. Neben Delphi und Epidauros sowie der Akropolis von Athen gehört Olympia zum Unesco-Weltkulturerbe. Der Hera-Tempel ist anhand der wiederaufgerichteten Säulen wieder im ursprünglichen Zustand erlebbar. In unmittelbarer Nähe davon befindet sich eine antike Brunnenanlage, auf der ähnlich wie in Delphi die Schatzhäuser von elf griechischen Stadtstaaten standen. Die Terrassenanlage diente als Aufbewahrungsort für die dem Göttervater Zeus gewidmeten Geschenke. Seit 1961 ist auch das beeindruckende Stadion wieder erlebbar. Einst fanden dort 45.000 Zuschauer Platz.

Schätze im Olympischen Museum

Was deutsche Archäologen während der Ausgrabungen um 1875 in Olympia fanden, kann man im Olympischen Museum betrachten. Meisterwerke sind beispielsweise die Giebel des Zeus-Tempels. Die geflügelte Siegesgöttin Nike scheint immer noch zu schweben. Ebenfalls empfehlenswert ist der Besuch des Museums der Geschichte der Olympischen Spiele des Altertumes mit den Ausgrabungen von Olympia. Im heutigen Dorf Olympia gibt es zudem eine Ausstellung, die sich den Spielen der Neuzeit widmet.

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