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Grandiose Natur und herrliche Strände in Kenia

Kenia besucht man hauptsächlich aus zwei Gründen. Erstens: die Natur. Zweitens: die Strände. Natürlich lohnt sich auch ein Besuch in der Hauptstadt Nairobi oder in der zweitgrößten Stadt Mombasa. Aber gegen Natur und Strände kommen die Metropolen nicht an.

Das ostafrikanische Land Kenia, das an Tansania, Uganda, den Südsudan, Äthiopien und Somalia grenzt, lockt mit hohen Bergen (der höchste ist der 5199 Meter hohe Batian), Steppenlandschaften und Korallenriffen.

Angenehmes Klima in Kenia

Das Klima ist angenehm – die Luftfeuchtigkeit ist mit durchschnittlich 65 Prozent gut zu ertragen. Am wärmsten wird es im Januar und Februar (etwa 26 Grad), am kühlsten im Juli und August (mindestens 10 Grad). An der Küste und am Victoriasee kann es schon mal über 30 Grad heiß werden und die Luftfeuchtigkeit liegt auch höher.

Viele Touristen gucken sich Kenias Natur im Rahmen einer Safari an. Besonders beliebt ist die Masai Mara, der nördliche Ausläufer der Serengeti, wo man im Juli und August die Wanderung der großen Tierherden beobachten kann.

Artenreicher Tsavo-Nationalpark

Größer ist der Tsavo-Nationalpark, der in einen östlichen und einen westlichen Bereich aufgeteilt ist. Insgesamt ist er fast 12.000 Quadratkilometer groß. Savannen und Halbwüsten prägen den Tsavo-East-Nationalpark, Tsavo West ist feuchter und bergiger.

Tsavo lockt mit einer großen Artenvielfalt. Gazellen, Nashörner, Zebras, Antilopen, Geparden, Leoparden, Flusspferde, Nilkrokodile und Strauße leben dort, außerdem gibt es die größte Elefantenpopulation Kenias. Wer Glück hat, kann die Tiere beim „Bad“ im roten Staub beobachten.

Der Artenreichtum im Nationalpark lockt leider auch Wilderer an, die die Zahl der Elefanten zwischen den 1970er Jahren und 1989 von 40.000 auf nur noch 5000 dezimiert haben. Die Spitzmaulnashörner wurden sogar fast ausgerottet. Einiges hat sich inzwischen gebessert, aber Fallensteller sind immer noch in großer Zahl unterwegs.

Unzählige kleine Naturschutzgebiete

Neben den großen gibt es noch weitere kleine Naturschutzgebiete in Kenia. Amboseli im Südwesten zum Beispiel, von dem aus man eine grandiose Sicht auf den Kilimandscharo, den höchsten Berg Afrikas, hat und in dem vor allem viele Elefanten leben. Der Lake-Nakuru-Nationalpark lockt mit dem Blick auf ungefähr zwei Millionen Flamingos, die im Nakurusee nach Futter suchen, der Meru-Nationalpark mit besonders vielen Tierarten. Nur ein paar Kilometer von Nairobi entfernt liegt der Nairobi-Nationalpark, in dem man Giraffen sogar vor Hochhäusern beobachten kann. Und dann gibt es noch die Korallenbänke nahe Mombasa.

Diani Beach und andere Traumstrände in Kenia

Dort, am Indischen Ozean, finden sich auch Kenias schönste Strände. Diani Beach zum Beispiel, das mit türkisblauem Wasser, weißem Sandstrand und dekorativen Palmen sehr paradiesisch ist. In den Strandorten stehen auch die bekanntesten Ferienresorts und Hotels in Kenia.

Vorsicht ist geboten

Wer Kenia besucht, kann sich auf Englisch gut verständigen, es ist neben Swahili die offizielle Landessprache. Bei einer Reise sollte man berücksichtigen, dass es Gebiete gibt, die man meiden sollte. In den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen, der Küstenregion nördlich von Malindi und einigen weiteren Gebieten gibt es häufiger bewaffnete Überfälle, in Mombasa und Nairobi sollte man nachts die ärmeren Wohngegenden lieber meiden. Wer individuelle Ausflüge plant, sollte sich bei der Reiseleitung oder im Hotel informieren. Bei Besuchen der Nationalparks ohne Reisegruppen sololte man immer auf bewachten Campingplätzen oder in den Lodges übernachten. Weitere Informationen und Hinweise, auch zum Impfschutz, gibt es beim Auswärtigen Amt.

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