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Ungarn – das Land der heißen Quellen

Ungarn ist mehr als Paprika und Gulasch. Ungarn ist Trend, weil es so erholsam, quirlig und aufstrebend zugleich ist. Einzigartig ist die vielseitige Natur mit ihren malerischen Gebirgszügen, der berühmten Puszta-Region, den Binnengewässern und den neun Nationalparks.  Mehr als 45.000 Tierarten sind in Ungarn beheimatet. Ein Großteil von ihnen steht unter Naturschutz.

Der Plattensee (ungarisch Balaton) gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen und ist der größte See West- und Mitteleuropas.  Aufgrund seiner angenehmen Temperatur und seiner geringen Tiefe eignet er sich ideal zum Baden. Ganz in der Nähe liegt der touristisch weniger erschlossene Velencer See, an dessen Nordostseite sich ein Vogelschutzgebiet befindet, in dem viele bedrohte Vogelarten leben.

Quirlige Metropole Budapest

Baden – das ist ohnehin ein wichtiges Thema in Ungarn. Denn Budapest, die lebendige Metropole des Landes, ist berühmt für ihre vielen Thermalbäder. Das Land verfügt über 1.300 Thermalquellen, und alleine 123 davon sprudeln in der Hauptstadt. Es heißt, die Budapester haben eine Stammtherme wie andere eine Stammkneipe. Und weil das daraus entspringende Heilwasser auch gegen Rheuma, Nierensteine und andere Leiden helfen soll, wird aus einem aufregenden Städtetrip gleichzeitig einen erholsamer Wellnessurlaub.

Faszinierend ist auch die Architektur dieser Stadt. Die prunkvollen Gründerzeithäuser und viele der öffentlichen Gebäude erinnern stark an das Straßenbild von Wien. Das ist kein Zufall, denn Wien ist auch die Heimatstadt des im 19. Jahrhundert in Budapest tätigen Hauptbaumeisters Mihàly Pollack gewesen.

Ungarns lebendige Kultur

Auch außerhalb der großen Stadt gibt es viel zu entdecken. Die aus dem 13. Jahrhundert stammende romanische Kirche in Jàk wurde beispielsweise nach rheinländischem Vorbild gebaut. Überhaupt wurde, wie auch in Budapest, bei der Architektur viel von anderen Ländern „abgespickt“. So hielt das Schloss Versailles, das in der Nähe von Paris steht, als Vorlage für das Schloss Esterhàzy her.  

Das heißt aber nicht, dass die Ungarn nicht imstande gewesen wären, eine eigene Bau-Kultur zu entwickeln. Im Gegenteil – in Hollòkò steht ein eindrucksvolles Museumsdorf, das Teil des Welterbes der Unesco ist. Im Freilichtmuseum Szentendre sind abgetragene Originalhäuser aus allen Gebieten Ungarns wieder aufgebaut worden. Somit ist die Geschichte des Landes für die Besucher authentisch erlebbar.

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