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Dharamsala: Besuch in der Residenz des Dalai Lama

Wer sich ernsthaft mit tibetischem Buddhismus interessiert, der fährt nach Dharamsala im indischen Bundesstaat Himachal Pradesh. Der kleine Ort ist Wohnort des Dalai Lama und Sitz der tibetischen Exilregierung.

Zentrum des tibetischen Buddhismus

Im auf einer Höhe von über 1800 Metern gelegenen Tsuglagkhang-Komplex hat der Dalai Lama seine Residenz. Kurz nach der Flucht gab der indische Ministerpräsident Jawaharlal Nehru den Anhängern des Dalai Lama und ihm selbst rasch die Erlaubnis hierfür. Wenn das religiöse Oberhaupt der Tibeter anwesend ist, gibt er hier seine öffentlichen Audienzen. Europäer haben gute Chancen, zu den Auserwählten zu gehören. Man kann mehrere Tempel mit vergoldeten Skulpturen ebenso wie ein eindrucksvolles Museum besichtigen. Das „Tibet Museum“ dokumentiert die chinesische Invasion in Tibet. Auch befindet sich in McLeod Ganj, vier Kilometer den Berg hinauf vom von Touristen mittlerweile übervölkerten Dharamsala entfernt, die „Liberay of Tibetan Works & Archives“. Es ist die wichtigste Bibliothek zum Thema Tibetanischer Buddhismus.

Tibetische Medizin und Einkehr

Der Ortsteil, in dem sich auch zahlreiche tibetische Organisationen ihren Sitz haben, wird mitunter „Little Lhasa“ (nach der tibetischen Hauptstadt) genannt. Dort befindet sich auch die medizinische Fakultät Men-Tsee-Khan. Ein eigenes Museum informiert über Heilpflanzen, die in Tibet seit Jahrhunderten verwendet werden. Auch Behandlungen in Heilpraxen sind möglich. Viele Mönche studieren in den Klöstern des Ortes. Touristen sei das „Tushita Meditation Center“ empfohlen. Wem die vielen Souvenirshops und die Kommerzialisierung des Dalai Lama zu viel werden, der kann sich im benachbarten „Vipassana Meditation Center bei einer mehrtägigen Klausur erholen oder einfach die umgebende Hochbirgslandschaft auf sich einwirken lassen.

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Entdecker-Infos

Infos|www.hptdc.nic.in tibet.com/dasaguide.html

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