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Die schönste Soße ist lila: Deutsche Küche in Dresden

In der Dresdner Neustadt kann man wunderbar spazieren gehen. Ein besonderes Erlebnis ist die Kunsthofpassage. Ein Komplex mehrerer Hinterhöfe, die jeweils in Sachen Kunst und Architektur ein eigenes Gestaltungsthema haben, so z.B. der „Hof der Metamorphosen“, der „Hof der Elemente“ und der „Hof der Fabelwesen“. Im letzteren befindet sich das ebenso fabelhafte Restaurant “Lila Soße”.

Heimat-Küche im Einweckglas

“Junge deutsche Küche” ist im Angebot. Kneipenrestaurant betitelt sich der Gastronomie-Betrieb selbst. Denn neben Essen und Trinken ist “rustikale Gemütlichkeit” und “künstlerische Atmosphäre” Teil des Konzepts. Und das geht auf. Das Besondere: Statt auf Tellern werden die Gerichte in Einweckgläsern serviert. (Einfach mal umschauen? Hier geht’s zur Bildergalerie “Lila Soße”)

In der “Lila Soße” gibt es Deutsche Küche, Heimat im Glas, wenn man so will. Da kommt man schnell auf den Geschmack. Das Küchen-Team um die Inhaber Eve Prause und Boris Kögel wollen bewusst deutsche Rezepteklassiker konservieren. Produkte wie Rindfleisch, Kopfsalat, Forelle und Kartoffeln, um nur einige zu nennen, werden hier wieder zu Stars. Abgeschmeckt wird mit heimischen Gewürzen, z.B. Rosmarin, Thymian, Lavendel. Internationale Aromen wie Chili, Zitronengras und Wasabi geben als Special Guests den Speisen Extra-Pepp.

Schlemmen, wie bei Mutti
Wenn Sie nun auf den Geschmack gekommen sind und Lust bekommen haben auf deutsche Gerichte, dann werfen Sie einen Blick in den Michelin Gourmet-Führer Deutschland. Sie finden Ihn unter www.thalia.de

Lila Soße im Hof der Fabelwesen

 Statt spanischer Tapas gibt es in der “Lila Soße” deutsche Häppchenkultur. Das ist aber überhaupt nicht spießig, sondern Experimentierfreude pur. Die Weckgläschen-Küche in Dresden macht nicht nur optisch Spaß, sondern lässt sich für den kleinen bis zum großen Hunger prima kombinieren und natürlich auch konsumieren.

Freigeister der Küche sind hier am Werk. Und eine bessere Location als “den Hof der Fabelwesen” dürfte es dafür nicht geben. Hier liegt das Restaurant mitten im Künstler-Areal, nebenan ist z.B. ein Ballettstudio. Und das erklärt auch den Namen der “Lila Soße”. Lila stehe für Kreativität, Fantasie und Individualität. Gleichzeitig hat die Farbe etwas Geheimnisvollles, Magisches. Trifft sich gut mit all den märchenhaften Fabelwesen, die im Innenhof die Wände schmücken.

Soße bleibt Soße

Weil man sich auf die deutsche Küche versteht, darf die Soße hier auch Soße heißen und wird nicht zur “Sauce” hochgekocht. Auch wenn man sich kulinarisch gerne mal in andere Sphären begibt, so bleibt man bei “Lila Soße” trotzdem bodenständig. Daher kann man hier in entspannter Atmosphäre ohne Weiteres auch ein gutes Feierabendbier genießen.

Es darf ein Gläschen mehr sein!

Wer sich nach einer ausgiebigen Sightseeing-Tour durch Dresden Appetit angelaufen hat, der darf gern ein Gläschen mehr bestellen. myEntdecker’s Lieblinge: “Lila Folienkartoffeln mit grüner Soße”, “Currywurst im Glas mit Hibiskusblüte” (im Weckgläschen), dazu Spinatsalat mit Ziegenkäse und Lavendeldressing. Speisen und Desserts wechseln je nach Saison, einen Nachtisch möchten wir aber als General-Empfehlung aussprechen. Wer vorab schon mal in den Soßentopf gucken möchte, kann das auf der Webseite von “Lila Soße” tun.

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