> > Sanfte Karibik-Träume am Strand von St. Kitts

Sanfte Karibik-Träume am Strand von St. Kitts

Kanonen drohen von der finsteren Festung Brimston Hill. Wie gut, dass dies nur eine Reminiszenz an längst vergangene Kriege ist. Heute sind die Eilande von St. Kitts und Nevis ein selbstständiger, friedlicher Staat mit harmonischem, beschaulichem Leben. Und die Kanonen sind eine Sehenswürdigkeit für Touristen.

Übernachten in Kolonialvillen auf St. Kitts

Überhaupt erinnert vieles auf der Insel St. Kitts an vergangene Zeiten. Statt luxuriöser Hotelneubauten findet der Gast auf der Insel St. Kitts liebevoll restaurierte Kolonialvillen, die in karibisch-bunten Farben die Küsten verzieren und nicht selten auch als Unterkunft für Touristen dienen.

Das Leben vergeht langsamer auf St. Kitts. In den Küstenorten duftet es nach dem Grillholz, auf dem Fische und Bananen liegen. Wenn Musik erklingt, sind es meist Reggae-Rhythmen – die Musik, die urspünglich im nahem Jamaika entstand.
Zum Landesinneren hin tut sich ein Naturparadies auf. Urwald umgibt den höchsten Gipfel, den Vulkan Mount Liamuiga (1156 Meter). Kolibris und riesige Farne mit bis zu zehn Meter Höhe erstaunen den Wanderer. Doch wer will schon zu lang die Schönheit des Dschungels genießen, wenn die weißen Traumstrände der Karibik locken?

Die Strände von St. Kitts sind ruhig, gediegen, ursprünglich und dennoch komfortabel. Die Regierung von St. Kitts und Nevis hat dafür gesorgt, dass die weniger angenehmen Nebenerscheinungen des Massentourismus von der Insel weitgehend ferngehalten werden. Fischerrestaurants statt Burgerbratstuben, sanierte Altbauten statt Betonburgen.

Herzliche Gastfreundschaft auf St. Kitts und Nevis

Bei den (allermeisten der) 33.000 Inselbewohnern stößt der Besucher auf herzliche Gastfreundschaft, und es besteht bei längeren Aufenthalten tatsächlich eine gute Chance, die meisten von ihnen zumindest einmal zu sehen: Gerade einmal 50 Straßenkilometer ist die Inselumrundung lang. Allerdings hat man dann den wesentlichen Teil abgeschnitten: Südlich von Besseterre mit dem bezaubernden Hafen beginnt nämlich das wahre Karibik-Paradies: Die Friars Bays auf der schmalen Landbrücke zum Turtle Beach, dem wohl berühmtesten Strand von St. Kits. Gleich gegenüber liegt der Lovers Beach der Schwesterinsel Nevis.

Die anderen Nachbarinseln Anguilla, Saint Barth und  Saint Martin schaut man sich am besten von Brimston Hill aus an. Die 1690 errichtete Zitadelle mit dem imposanten Wehrturm gilt als eine der monumentalsten Festungsanlagen Amerikas. Sie ist steingewordene Erinnerung an die Zeit der Kolonialisierung, als sich Briten und Franzosen erbittert um die exotischen Rohstoffe der Neuen Welt stritten.

Herrlicher Blick von der Festung Brimston Hill

Die Soldaten damals hatten wohl kaum Romantik im Sinn, als sie auf den Zinnen standen. Das ist bei den Besuchern heute deutlich anders. Und mit dem Wort Kolonie verbindet sich jetzt nicht mehr Sklaverei und Krieg, sondern ein ästhetisch ansprechender und sich in die Landschaft einpassender Baustil, der einen exklusiven Aufenthalt verspricht. Wer auf der Veranda schaukeln und sich von Meeresrauschen und sanftem Wind verzaubern lassen will, der findet auf St. Kitts einen Stoff, aus dem die Träume sind. Der macht süchtig. Entzug? Nicht möglich.

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