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Surfen in Byron Bay

Byron Bay in Australien ist ein in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnlicher Ort. Er gilt als einer der besten Surfspots weltweit, aber gleichzeitig zieht Byron Bay alternde australische Filmstars ebenso an wie Traveller aus aller Herren Länder, überzeugte Hippies und eben Surfer und jene, die es werden wollen.

Auf nach Byron Bay

Wer nicht sowieso an der Ostküste Australiens und ohne Zeitnot unterwegs ist, steuert Byron Bay am besten von Brisbane aus an. Dort gelandet, müssen noch etwa 165 Kilometer in südlicher Richtung zurückgelegt werden – ein Mini-Katzensprung in australischen Dimensionen. Wer mag, stoppt noch eben in Surfers Paradise. Aber bitte nicht vom Namen zu sehr beeindrucken lassen. Dort gibt es zwar tolle Wellen und eigentlich auch genug Platz auf dem Wasser, aber die Kulisse der Hotelburgen ist nicht für jeden Geschmack paradiesisch. Der Ort ist eine typische Touri-Festung mit jeglichem Trubel, der dazu gehört. Wer es also zumindest in dieser Hinsicht entspannter mag, begibt sich auf direktem Weg nach Byron Bay.

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Übernachten in Byron Bay

Schlafmöglichkeiten gibt es viele in Byron Bay. Besonders schonend für den Geldbeutel ist zum Beispiel das Aquarius Backpacker. Hier ist es zwar nicht super clean und im Dorm ist Platz für sieben weitere Mitschläfer, aber die Crew ist sehr freundlich, das Wasser nur ein paar Meter entfernt und der Kontakt zu anderen Backpackern meist schnell und unkompliziert hergestellt. Viele schwärmen auch von der Art Factory. Diese befindet sich direkt neben einer Art Freiluftkino und hat den Ruf leichter Extravaganz. Vor einigen Jahren traf das auch noch zu, heute überschattet die laute Atmosphäre gepaart mit nicht ganz sauberen Bädern, diese Aura. Zudem ist der Strand etwas weiter weg.

Etwas ruhiger geht es im Beach House at Byron zu. Es ist zwar teurer und nicht ganz zentral, aber wer es sich leisten kann, findet hier die perfekte Umgebung zum Übernachten oder einfach nur zur Erholung nach einem langen Surf-Tag im doch oft crowdigen Wasser vor Byron Bay. Direkt ums Eck liegt übrigens das Tree House Cafe. Hier gibt es für wenig Geld ein tolles Frühstück in netter Umgebung.

In Byron Bay surfen lernen

Wenn auch meistens sehr viel los ist am Strand von Byron Bay, macht es dennoch viel Spaß, genau hier eine Surfschule zu besuchen. Die Auswahl an Surfcamps ist groß. Blutige Anfänger besuchen nach Möglichkeit vorher einen Drei-Tage-Kurs an einem weniger beliebten und belebten Ort. Noosa (nördlich von Brisbane) zum Beispiel hat zwar nicht sonderlich viel zu bieten, aber im dortigen flachen Weißwasser lernt sich das Surfen sehr entspannt. Wer einen solchen Zwischenstopp nicht einrichten kann, sollte abgehärtet sein und den ein oder anderen  verbalen Platzverweis nicht zu persönlich nehmen. Am besten erst mal von den Profis fern halten. Das ist sicherer in jeder Hinsicht. Die richtigen Surfermädels und- jungs sehen einen Wellen-Klau nicht als Kavaliersdelikt und können auch richtig sauer werden. Aber so hart das auch klingt: Wenn man sich an ein paar Regeln hält und fleißig trainiert, macht das Surfen in Byron Bay viel Spaß. Zudem haben ja auch die Surflehrer ein Auge auf ihre Schar und geben gute Ratschläge für das (Über)Leben im Wasser nach dem Kurs.

Wellen und Wind am Strand von Byron Bay

In und um Byron Bay kann im Grunde überall gesurft werden. Spots gibt es reichlich und die Wellen sind lang und sanft – wie eigentlich überall an der Gold Coast Australiens. Strömung und Brandung müssen natürlich im Auge behalten werden. Das ist aber quasi ein Surfgesetz. Bei wenig Wind kann es etwas länger dauern, bis der beste Wellen-Warte-Platz eingenommen ist. Ein gewisses Krafttraining ist hilfreich. Gerade Anfänger sind schon nach dem Rauspaddeln völlig außer Puste. Und bitte nicht von diesen großen und kräftigen Malibu-Board-Fahrern entmutigen lassen. Diese Herrschaften ziehen mit ihren langen Brettern in drei, vier Armzügen vorbei, um dann seelenruhig ganz weit draußen auf ihre Welle zu warten.

Und wenn es gar nicht mehr geht: Vom Strand aus können die Wellenreiter Byron Bays herrlich entspannt und gefahrlos beobachtet werden. Und wer so richtig auspannen möchte, der macht sich den Weg nach Magnetic Island, einer traumhaften Insel vor Townsville, etwas nördlicher an der Ostküste.

Nimbin

Nur kurz mal keine Lust auf Surfen oder Strand? Dann bietet sich der kleine Ort Nimbin als Ausflugsziel an. Das Örtchen gilt als Hippie-Mekka und zieht jährlich tausende Touristen an – hauptsächlich aufgrund des hier staatlich erlaubten Cannabisanbaus und des wirklich tollen Hippie-Museums mit sehr vielen umgebauten und individuell gestalteten original VW Bussen. Auf der Suche nach leckerem Kuchen landet man schnell bei Daisy. Der Kuchen ist auch wirklich gut, aber mit etwas Vorsicht zu genießen…

Byron Bay und seine Tierwelt

Nicht zu verachten ist auch die Chance auf Begegnungen mit außergewöhnlichen Meerestieren. Delfine gehören schon fast zur Tagesordnung, Haie zum Glück nicht und manchmal ist sogar eine Riesenschildkröte vor Ort. Böse Quallen gibt es hier im Frühjahr auch, aber nicht so zahlreich wie in nördlicheren Regionen. Und es gibt Hunde! Ja, Hunde auf Surfbrettern. Surfschulen sehen es als Werbegag, bellende Vierbeiner auf einem Brett durchs Wasser gleiten zu lassen. Ob’s dem Tier gefällt? Man weiß es nicht.

An vielen Orten an der Ostküste Australien werden auch Whale Watching Touren angeboten, und die Erfolgschancen sind gar nicht schlecht.

Fazit: Surfen in Byron Bay ist einfach fantastisch!

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