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Königlicher Tafelspitz bei Plachutta in Wien

Wenn es um Tafelspitz geht, sind die Restaurants der Familie Plachutta in Wien die erste Adresse. Sein besonderes Händchen für die Spezialität brachte Chef Mario Plachutta 14 Gault-Millau-Punkte ein. Die Speise, die Kaiser Franz Joseph einst zu seinem Leibgericht erklärt und damit berühmt gemacht hatte, ist so wienerisch wie das Wiener Schnitzel, für das das Restaurant Figlmüller eine beliebte Adresse ist. Tafelspitz-Fans lieben das zarte Schwanzstück vom Rind, das mit Fleischbrühe gekocht, in Scheiben geschnitten und mit einer Mischung aus Apfel- und Meerrettichbrei (Kren) samt Brühe serviert wird. Und Touristen reisen weit für eine Portion.

Restaurant im Stil der Wiener Tradition

„Wer nicht über mindestens ein Dutzend Stücke von gekochtem Rindfleisch sachkundig sprechen konnte“, sagte einst der österreichische Feuilletonist Joseph Wechsberg, „der gehört in Wien nicht dazu, gleichgültig, wieviel Geld er verdiene oder ob der Kaiser ihm den Titel Hofrat oder Kommerzienrat verliehen hatte.“ Soviel zur Bedeutung der Lieblingsspeise. Und wer gleich damit anfangen will, der ist in den drei berühmten Tafelspitzrestaurants des Plachutta in der Wollzeile, in Hietzing und in Nussdorf gut aufgehoben.

Das Stammhaus in Hietzing, ganz in der Nähe des Schlosses Schönbrunn, gleicht einem Palast. Hier begann die Geschichte des Tafelspitz-Imperiums, als Seniorchef Ewald Plachutta das Lokal kaufte, zur Gastwirtschaft im Stil der Wiener Tradition gestaltete und schnell die Rindfleisch-Spezialität auf die Karte setzte. Auch die Filiale in der Wollzeile ist berühmt genug, um neben Sehenswürdigkeiten wie dem Stephansdom oder dem Riesenrad bestehen zu können. Hier trifft man auch schon mal Prominente beim Tafelspitz-Genießen.

Auch eine Biergaststätte gehört dazu

Nummer drei steht in Nussdorf. In einem historischen Gebäude samt großem Hofgarten speist man die feinen Spezialitäten. Das Haus ist urig und edel zugleich. Neben den drei Plachutta-Restaurants gehören auch noch Plachuttas Gasthaus zur Oper, die Biergaststätte Grünspan und das Pasta- und Grillrestaurant Mario zur Familie.

Heute ist Plachutta ein fester Begriff für Gastronomie in Wien. Und weil die Rezepte so beliebt sind, gibt es mehrere Plachutta-Kochbücher, die über die Wiener Küche informieren – zum Nachkochen.

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